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 7.3.2020

Sehr  geehrte Eltern,                                                                                                                                                                                    

bitte beachten Sie zusätzlich zu dem zu Wochenbeginn verteilten Elternbrief zur Umsetzung des Infektionsschutzgesetzes die neue Verfügung des Ministeriums für Unterricht und Kultus:

 

https://www.stmgp.bayern.de/presse/bayerisches-gesundheitsministerium-erlaesst-coronavirus-allgemeinverfuegung-zum-besuch-von/

 Diese beinhaltet, dass Kinder, die in den letzten 14 Tagen in Südtirol, der Region Trentino-Südtirol, der Region Emilia-Romagna, in der Lombardei sowie in der Stadt Po der Region Venetien waren

 am Montag nicht in die Schule kommen dürfen.

 Wir bitten um telefonische Information am Montagmorgen in unserem Sekretariat.

 Weitere Informationen finden Sie unter:

 https://www.km.bayern.de/allgemein/meldung/6866/alle-informationen-fuer-eltern-und-schulen-auf-einen-blick.html

 

Auf unserer Homepage werden wir Ihnen weitere wichtige aktuelle Informationen mitteilen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Gabriele Krieglstein, R'in

 

München, 06.03.2020

Allgemeinverfügung des StMGP zum Besuch von Schulen, Kindertageseinrichtungen,

Kindertagespflegestellen und Heilpädagogischen Tagesstätten

Sehr geehrte Damen und Herren,

das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 hat sich in kurzer Zeit weltweit verbreitet.

Auch in Deutschland gibt es mittlerweile eine Reihe von Fällen,

meist in Verbindung mit Reisen in Risikogebiete. Die Erkrankung COVID-19

verläuft in den meisten Fällen als grippaler Infekt und ist von einem

Schnupfen oder einer echten Grippe (Influenza) klinisch nicht zu unterscheiden.

Auf Grund der Zuständigkeit für bayernweit anzuordnende Maßnahmen des

Infektionsschutzes nach § 54 Infektionsschutzgesetz (IfSG) in Verbindung

mit § 65 der Zuständigkeitsverordnung (ZustV) und Art. 3 Abs. 1 Nr. 1 Gesundheitsdienst-

und Verbraucherschutzgesetz (GDVG)) sowie § 28 Abs. 1

Satz 1 IfSG ergeht im Einvernehmen mit dem Bayerischen Staatsministerium

für Unterricht und Kultus und dem Bayerischen Staatsministerium für

Familie, Arbeit und Soziales folgende

Allgemeinverfügung

1. Schülerinnen und Schüler sowie Kinder bis zur Einschulung, die sich

innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet entsprechend

der aktuellen Festlegung durch das Robert Koch-Institut (RKI) aufgehalten

haben, dürfen für einen Zeitraum von 14 Tagen seit Rückkehr

aus dem Risikogebiet keine Schule, Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle

oder Heilpädagogische Tagesstätte betreten. Ausreichend

ist, dass die Festlegung des Gebietes als Risikogebiet

durch das RKI innerhalb der 14-Tages-Frist erfolgt.

Die Risikogebiete sind unter https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/

N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html tagesaktuell abrufbar.

Schülerinnen und Schüler sowie Kinder bis zur Einschulung haben

sich in einem Risikogebiet aufgehalten, wenn sie dort kumulativ mindestens

15-minütigen Kontakt zu einer anderen Person als den Mitreisenden

im Abstand von weniger als 75 cm hatten.

2. Die Personensorgeberechtigten haben für die Erfüllung der in Ziffer

1 genannten Verpflichtung zu sorgen. Sie sind unter Berücksichtigung

der Voraussetzungen in Ziffer 1 verpflichtet, keine Betreuungsangebote

von Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle oder

Heilpädagogischer Tagesstätte in Anspruch zu nehmen.

3. Erhält der Träger bzw. das beauftragte Personal einer Schule, Kindertageseinrichtung

oder Heilpädagogischen Tagesstätte oder eine

Tagespflegeperson Kenntnis davon, dass die Voraussetzung nach

Ziffer 1 vorliegt, dürfen die betreffenden Schülerinnen und Schüler

sowie die Kinder nicht betreut werden.

4. Die Anordnung tritt in Kraft mit Wirkung ab 07.03.2020.

5. Auf die Bußgeldvorschrift des § 73 Abs. 1a Nr. 6 IfSG wird hingewiesen.

Begründung

Zu Ziffer 1:

Nach den bisherigen Erkenntnissen erkranken Kinder nicht schwer an COVID-

19. Sie können aber ebenso wie Erwachsene, ohne Symptome zu zeigen,

Überträger des Coronavirus SARS-CoV-2 sein.

Kinder und Jugendliche sind besonders schutzbedürftig. Dabei ist die Übertragungsgefahr

bei Kindern besonders hoch, weil kindliches Spiel in den

frühkindlichen Einrichtungen regelmäßig einen spontanen engen körperlichen

Kontakt der Kinder untereinander mit sich bringt.

Das Einhalten disziplinierter Hygieneetiketten ist zudem abhängig vom Alter

und der Möglichkeit zur Übernahme von (Eigen-)Verantwortung und bedarf

daher bei Kindern noch einer entwicklungsangemessenen Unterstützung

durch Erwachsene. Diese Unterstützung kann in den Einrichtungen mit einer

Vielzahl an betreuten Kindern seitens der Aufsichtspersonen nicht immer

ununterbrochen sichergestellt werden. Vielmehr sehen die Räume in

den Einrichtungen in aller Regel Rückzugsmöglichkeiten vor. Daher kann

schon räumlich eine lückenlose Überwachung nicht immer gewährleistet

werden. Damit steigt die Gefahr, dass sich Infektionen innerhalb der Einrichtung

verbreiten und diese nach Hause in die Familien getragen werden.

Aus diesen Gründen ist nach Abwägung aller Umstände eine allgemeingültige

Anordnung erforderlich, um die Verbreitung der Infektion im Bereich

der Schulen und der Kinderbetreuung zu unterbinden. Diese Anordnung

betrifft die Kindertagespflege auch dann, wenn nur ein Kind betreut wird.

Denn auch dann ist eine Übertragung auf weitere Kinder nicht ausgeschlossen.

Risikogebiete sind Gebiete, in denen eine fortgesetzte Übertragung von

Mensch zu Mensch vermutet werden kann. Um dies festzulegen, verwendet

das RKI verschiedene Indikatoren (u.a. Erkrankungshäufigkeit, Dynamik der Fallzahlen). In den durch das RKI festgestellten Risikogebieten besteht

eine allgemein wesentlich erhöhte Infektionsgefahr, sodass Personen,

die sich dort aufhielten, als ansteckungsverdächtig anzusehen sind.

Es ist darauf abzustellen, dass das Gebiet aktuell als Risikogebiet eingestuft

wird. Es kommt nicht darauf an, dass diese Einschätzung bereits zum

Zeitpunkt des Aufenthalts im Sinne der Ziffer 1 in dem Gebiet vom RKI festgestellt

wurde.

Der Ansteckungsverdacht besteht, wenn die Person dort mindestens einen

15-minütigen Kontakt zu einer anderen Person im Abstand von weniger als

75 cm hatte. Dieses Kriterium grenzt deshalb den Aufenthalt von der bloßen

Durchreise ab.

Kein Aufenthalt im Sinne der Ziffer 1 dieser Verfügung wird in der Regel bei

einem bloßen Toilettengang, einem Tankvorgang oder einer üblichen Kaffeepause

gegeben sein.

Zu Ziffer 2:

Entsprechend Ziffer 1 dürfen die Personensorgeberechtigten die betreffenden

Kinder nicht in die Einrichtungen bringen und das Recht auf Betreuung

gegenüber dem Träger oder der Tagespflegeperson geltend machen. Der

Rechtsanspruch auf Betreuung nach § 24 SGB VIII ist insoweit eingeschränkt.

Zu Ziffer 3:

Es ist ausdrücklich keine Aufgabe der Träger bzw. des eingesetzten Personals

bzw. der Tagespflegeperson, gezielt durch Nachfragen zu erforschen,

ob Kinder sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Nur dann, wenn

eine positive Kenntnis darüber besteht, dürfen diese Schülerinnen und

Schüler sowie Kinder nicht mehr betreut werden.

Zu Ziffer 4:

Die Anordnung tritt am auf die Bekanntgabe folgenden Tag in Kraft. Sie ist

nicht befristet. Bei entsprechender erneuter Risikoeinschätzung wird die Allgemeinverfügung

aufgehoben.

Die Anordnung ist gemäß § 28 Abs. 3 i.V.m. § 16 Abs. 8 IfSG sofort vollziehbar.

Zu Ziffer 5:

Die Bußgeldbewehrung der Maßnahme folgt aus § 73 Abs. 1a Nr. 6 IfSG.

Die Anordnung stellt eine Maßnahme nach § 28 Abs. 1 Satz 1 IfSG dar.

 

Mit freundlichen Grüßen

gez.

Ruth Nowak

Ministerialdirektorin


Sehr geehrte Eltern,

 von Montag, den 16.03.2020 bis einschließlich Sonntag, den 19.04.2020 (Osterferienende), ist unsere Schule für Schülerinnen und Schüler geschlossen.

 Aus der Allgemeinverfügung des Gesundheitsministeriums, das den Schulen durch das kultusministerielle Schreiben bekannt gemacht wurde, ergibt sich, „dass Schülerinnen und Schüler dem Unterricht und jeglicher sonstigen schulischen Veranstaltung i.S.d. Art. 30 S.1 BayEUG ab Montag, den 16.03.2020 bis einschließlich Sonntag, den 19.04.2020 (Ende der Osterferien) fernbleiben müssen; die Nichtteilnahme am Unterricht ist damit entschuldigt, § 20 Abs. 1 BaySchO.“

Um den Unterrichtsausfall aufzufangen geben die Klassenleiterinnen Wochenarbeitspläne für ihre Schülerinnen und Schüler durch die Klassenelternsprecherinnen weiter. Wir bedanken uns an dieser Stelle für die gute Kooperation.

Sollten beide Eltern oder Alleinerziehende in systemkritischen Berufen arbeiten und einen Anspruch und Bedarf auf Notbetreuung ihrer Kinder haben, bitten wir  Sie, sich am Montag, den 16.03.2020 ab 7.30 Uhr telefonisch unter oben angegebener Nummer an unser Sekretariat zu wenden.

 Beachten Sie bitte auch aktuelle Hinweise auf unserer Homepage.

 Mit freundlichen Grüßen,

Gabriele Krieglstein, R’in

 20.3.2020

_______________________________________________________________________________________________________________________________________________________ Koordinatorin KIBBS- Mittelfranken: Andrea Blendinger, Staatl. Schulpsychologin E-Mail: blendinger@schulberatung-mittelfranken.de

Informationen für Eltern Umgang mit den Maßnahmen zum Corona-Virus 16.03.2020

Liebe Eltern, die durch das Corona-Virus hervorgerufene Krankheit COVID-19 betrifft uns alle: Die Schülerinnen und Schüler dürfen die Schulen nicht mehr besuchen. In Bayern wurde der Katastrophenfall ausgerufen. Wir wissen nicht, welche Maßnahmen in den kommenden Tagen und Wochen noch getroffen werden. Diese besondere Situation verunsichert viele Menschen. Daher haben wir vom Kriseninterventions- und Bewältigungsteam Bayerischer Schulpsychologinnen und Schulpsychologen (KIBBS) einige hilfreiche Hinweise für Sie zusammengestellt. Wie reagieren Kinder und Jugendliche auf belastende und verunsichernde Situationen? Jedes Kind, jeder Jugendliche reagiert anders. Manche spüren körperliche Symptome wie Müdigkeit, Kopf- und Bauchschmerzen oder Appetitverlust. Manche sind sehr ängstlich, sehr verunsichert oder besonders nervös und reizbar. Andere wiederum haben Ein- und Durchschlafprobleme. Es gibt aber auch Kinder, die keine offensichtlichen Stressanzeichen zeigen. Was können Sie für Ihr Kind tun? Ihr Kind braucht Sie jetzt besonders. Zeigen Sie Zuverlässigkeit, Zuversicht und Ruhe in Ihren Worten und Taten. �� Lassen Sie Ihr Kind Gefühle auf seine Art zeigen und seien Sie da. Nehmen Sie die Gefühle und Sorgen Ihres Kindes ernst. �� Nehmen Sie sich jetzt besonders viel Zeit für Ihr Kind! Wenn es will, kann es beim Spielen, beim Basteln oder beim Malen leichter über Beunruhigendes sprechen oder schwierige Fragen stellen. �� Geben Sie Ihrem Kind viel Nähe und Zuwendung. Auch wenn es dafür eigentlich schon zu groß ist. Manche Kinder wollen jetzt nachts nicht alleine schlafen oder nässen plötzlich wieder ein. Das sollte nach ein paar Tagen besser werden. �� Sprechen Sie so mit Ihrem Kind, dass es die Dinge verstehen kann. Erklären Sie Maßnahmen wie Schul- und Geschäftsschließungen oder eingeschränkte soziale Kontaktmöglichkeiten. Machen Sie es nicht zu schwer, aber beantworten Sie die Fragen ehrlich, wenn Sie es können. �� Besprechen Sie nicht alles, was vielleicht sein kann. Sonst werden Angst und Unsicherheit noch größer. Beschützen Sie Ihr Kind gerade jetzt vor beunruhigenden Bildern aus dem Fernsehen und dem Internet. �� Zeigen Sie Ihrem Kind, wie besonnen Sie mit der Situation umgehen. Besprechen Sie, was Sie beruhigt und Ihnen hilft. Ihr Kind lernt von Ihnen mit der schwierigen Situation umzugehen. _______________________________________________________________________________________________________________________________________________________ Koordinatorin KIBBS- Mittelfranken: Andrea Blendinger, Staatl. Schulpsychologin E-Mail: blendinger@schulberatung-mittelfranken.de

�� Fragen Sie Ihr Kind, welche Hilfe es möchte, wenn es beunruhigende Gedanken hat. Vielleicht möchte es Ablenkung oder mehr Ruhe? �� Helfen Sie Ihrem Kind auch, sich abzulenken. Spiel, Sport und Spazierengehen sind dafür gut. Beziehen Sie Ihr Kind zum Beispiel auch mehr in Haushaltstätigkeiten mit ein. �� Geben Sie Ihrem Kind eine feste Tagesstruktur mit ausgewogenen Aktivitäten (Lern- und Spielzeiten), regelmäßigen gemeinsamen Mahlzeiten und Schlafenszeiten. Planen Sie den Tag oder die Woche gemeinsam mit Ihrem Kind (z.B. mithilfe von einem Übersichtsplan oder Kalender, den Ihr Kind gestalten kann). �� Nutzen Sie die Lernangebote der Schule Ihres Kindes. Informationen dazu bekommen Sie von Ihrer Schule. �� Ermöglichen Sie Kontakte mithilfe der sozialen Medien. Auch wenn geliebte Menschen wie Großeltern oder gute Freunde jetzt nicht mehr besucht werden sollten, zeigen Sie Ihren Kindern wie sie trotzdem in Kontakt bleiben können (z.B. Telefon, Bilder und Gespräche über soziale Medien). Aber lassen Sie sich und Ihre Familie auch hier nicht von zu viel Aufregung anstecken! �� Informieren Sie sich über Aktuelles auf seriösen, vertrauenswürdigen Seiten. z.B. auf der Seite des Robert-Koch-Instituts (www.rki.de od. www.km.bayern.de ) �� Lassen Sie sich nicht entmutigen! Falls Sie sich große Sorgen machen, können Sie auch jetzt die Hilfsangebote und Beratungsstellen in Ihrer Nähe anrufen!

Mit herzlichen Grüßen Ihre Schulpsychologinnen und Schulpsychologen von KIBBS (Zusammengestellt auch mit Hilfe von Broschüren des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) https://www.bbk.bund.de/DE/TopThema/TT_2020/TT_Covid_19_Quarantaene_Tipps_fuer_Eltern.h tml)

 

 

 

Grundschule Mainbernheim  |  schulverband-mainbernheim@t-online.de